Wider die herrschende Ordnung – Ein erster Rückblick

Vom 1. bis 3. November fand das (pro-) feministische Wochenende “Wider der herrschenden Ordnung” im Nexus in Braunschweig statt.

Los ging es bereits am Freitagmittag mit einem veganen Kochworkshop. Im Zuge dieses Workshops wurde das erste Mittagessen des Wochenendes gekocht.
Am Nachmittag fand dann auch schon die erste Workshopphase statt. Es gab einen Einführungworkshop zu “Was ist Gender? Was ist Feminismus?”, der bereits gut besucht war. Direkt im Anschlus stellte sich die Ansprechgruppe vor und es wurde über das Selbstverständnis und Konzept der Gruppe diskutiert. Es schlossen sich auch noch einige spontan der Ansprechgruppe an, sodass eine durchgehende Awearnessarbeit während des gesamten Wochenendes gut bewältigt werden konnte.

Nach einem grandiosen Abendessen, gab es ab 20.30 Uhr Kabarett von Sunna Huygen, zudem auch nochmal viele Leute, die nicht am Workshopprogramm teilgenommen haben, kamen.
Insgesamt waren ca. 70 – 80 Menschen gekommen, die hinterher allesamt begeistert waren.

Am Samstag begann das Programm ab 10 Uhr, nachdem gemeinsam gefrühstückt wurde.
Es gab an diesem Tag mehrere Workshops, die parallel liefen. Inzwischen waren jedoch so viele Teilnehmer_innen da, dass in jeder Workshopphase pro Workshop 15 bis 30 Teilnehmer_innen anwesend waren. Welche Workshops am Samstag stattfanden, kann dem Programm entnommen werden. (Das Programm ist hier zu finden)
Bei fast allen Workshops gab es hinterher ein positives Feedback der Teilnehmenden. Neben den Workshops fanden das ganze Wochenende immer wieder kleinere Gesprächsrunden statt, in denen sich ausgetauscht, diskutiert oder einfach sich nur untereinander kennengelernt wurde.

Am Samstagabend fand ein weiteres “kulturelles Erlebnis” statt. Die Berliner HipHop Künstler_innen Lena Stoehrfaktor, Tapete und Crying Woelf spielten ein knapp 3 stündiges, gut besuchtes Konzert.
Lena Stoehrfaktor hatte zuvor auch einen Einfühungsworkshop zu “Rap” gegeben, bei dem viele ihre musikalische Seite entdeckten.
Nach dem Konzert legte eine Djane HipHop auf und es wurde viel getanzt.
Gegen 3 Uhr neigte sich dann auch der Samstagabend dem Ende entgegen, vor allem, da es am Samstag bereits um 11 Uhr mit Workshops weitergehen sollte.

Da wahrscheinlich viele noch müde von der Party am Tag zuvor waren, waren die ersten Workshops am Sonntag nicht ganz so gut besucht, wie die Workshops am Samtag. Dennoch hielt sich auch weiterhin die positive Grundstimmung.
Leider mussten am Sonntag bereits im Laufe des Vormittags viele Menschen abreisen, weswegen die Teilnahme an den Workshops weiter sank.
Das Programm am Sonntag endete mit einem Vortrag über Minna Fasshauser, die in den 1920er Jahren in Braunshweig gelebt hat und politisch aktiv war. Zu diesem Vortrag kamen auch noch einmal viele Menschen, die seit vielen Jahren in Braunschweig leben und sonst nie zu einem feministischen Wochenende gegangen wären.

Gegen 16 Uhr neigte sich das Wochenende dem Ende entgegen und klang mit einer Putz- und Reiningungsaktion des Nexus aus.

Dies ist noch keine Auswertung oder Fazit des Wochenendes. Dies wird aber in der nächsten Zeit auch hier veröffentlicht.
Natürlich ist jede_r, die_der am Wochenende teilgenommen hat (oder auch nur drüber gelesen hat) willkommen ein Fazit zum Wochenende zu schreiben und an antisexismus-ak@riseup.net zu schicken.