Workshop: Communities transformieren

Am 29.06. Beginn: 11.00 Uhr
Im Nexus, Frankfurter Str. 253
38122 Braunschweig

Mit Veganen Essen gegen Spende.

Communities transformieren
Perspektiven und Erfahrungen zum Umgang mit (sexualisierter) Gewalt

In diesem Workshop möchten wir einen Raum öffnen für Diskussionen um (sexualisierte) Gewalt und den Umgang damit in unseren communities (politgruppe, WG, soziale Bewegungen, Jugendzentrum, Freundeskreise, etc.). Mit Gewalt meinen wir alle möglichen unterdrückenden und ausschließenden Strukturen und Verhaltensweisen (zbsp. Transphobie, Rassismen, Sexismus, Homophobie), die oft alltäglich sind und sich von subtil bis offensichtlich leider auch in unserem Umfeld wiederholen. Wir wollen uns im Workshop vor allem auf sexualisierte Gewalt konzentrieren. Ausgehend von unseren eigenen Erfahrungen in politischen Bewegungen und communitites in Hannover, Göttingen und Utrecht und euren Erfahrungen und Ideen wünschen wir uns einen Austauschprozess. Lasst uns gemeinsam und kreativ daran arbeiten verschiedene Wege zu finden unsere Communities und Bewegungen zu stärken und sicherer zu machen.

Debby & né sind (queer) Feminist*innen, die momentan im Kollektiv Feministisch Verzet Utrecht aktiv sind. In diesem Rahmen haben wir intensiv mit community accountability experimentiert, sind aber auch mit der Debatte um Definitionsmacht vertraut. Es ist uns ein Anliegen unsere positiven Erfahrungen und unsere Perspektive(n) zu teilen.

Eine Veranstaltung der Antisexismus AK Braunschweig, der Falken – Sozialistische Jugend und dem AStA-Referat für Aufklärung & Emanzipation der TU Braunschweig.

Solidarität mit den Betroffenen

Hier findet ihr unseren Text zur Les Madeleines Veranstaltung im Nexus am 21.3.2014.

Solidarität mit den Betroffenen

Zur Kritik der Gruppe „Les Madeleines“ an der Definitionsmacht

Ein Text des Antisexismus-AK Braunschweig (März 2014)

*******Triggerwarnung – Dieser Text thematisiert sexualisierte Gewalt*******

Warum dieser Text?

Mit Les Madeleines (LM) beschäftigten wir uns schon einmal vor etwa einem Jahr. Damals legten wir ihre Texte allerdings schnell beiseite, weil wir ihre Kritik an Definitionsmacht (Defma) nicht weiter-bringend und inhaltlich falsch fanden. Letzten Mai waren dann einige Aktive des AK auf der Veranstaltung „Kein Kavaliersdelikt – eine feministische Kritik der Definitionsmacht“ von LM in Hannover, um sich kritisch mit Defma auseinanderzusetzen. Wir fanden sowohl die Inhalte, die dort vermittelt wurden, als auch das Auftreten von LM unhaltbar und unsensibel. Aus diesem Grund waren wir auch dagegen, die Gruppe ins Nexus einzuladen.

Wir nahmen die Veranstaltungsankündigung der AGB zum Anlass uns dann ein zweites Mal mit den beiden Texten von LM „Kein Kavaliersdelikt“ und „Solidarität mit dem Konzept“ auseinanderzusetzen. Dabei haben wir versucht ihre Argumente rauszufiltern und sie zu diskutieren. Wir fühlten uns dazu ein Stück weit verpflichtet, weil es uns wichtig ist, die Veranstaltung nicht unkommentiert zu lassen. Denn nach den Erfahrungen bei der letzten Veranstaltung rechnen wir nicht damit, dass sie einen geeigneten Rahmen bietet, um über dieses komplexe und sehr emotionale Thema zu diskutieren. In dem Text „Solidarität mit dem Konzept“ begründen LM selbst, weshalb sie über ihre Kritik nicht mehr diskutieren wollen – eine wie wir finden schlechte Voraussetzung für eine Infoveranstaltung.
(mehr…)

Wir rufen auf!

weitere Infos unter: www.frauenkampftag2014.de

Wider die herrschende Ordnung – Ein erster Rückblick

Vom 1. bis 3. November fand das (pro-) feministische Wochenende “Wider der herrschenden Ordnung” im Nexus in Braunschweig statt.

Los ging es bereits am Freitagmittag mit einem veganen Kochworkshop. Im Zuge dieses Workshops wurde das erste Mittagessen des Wochenendes gekocht.
Am Nachmittag fand dann auch schon die erste Workshopphase statt. Es gab einen Einführungworkshop zu “Was ist Gender? Was ist Feminismus?”, der bereits gut besucht war. Direkt im Anschlus stellte sich die Ansprechgruppe vor und es wurde über das Selbstverständnis und Konzept der Gruppe diskutiert. Es schlossen sich auch noch einige spontan der Ansprechgruppe an, sodass eine durchgehende Awearnessarbeit während des gesamten Wochenendes gut bewältigt werden konnte.

Nach einem grandiosen Abendessen, gab es ab 20.30 Uhr Kabarett von Sunna Huygen, zudem auch nochmal viele Leute, die nicht am Workshopprogramm teilgenommen haben, kamen.
Insgesamt waren ca. 70 – 80 Menschen gekommen, die hinterher allesamt begeistert waren.

Am Samstag begann das Programm ab 10 Uhr, nachdem gemeinsam gefrühstückt wurde.
Es gab an diesem Tag mehrere Workshops, die parallel liefen. Inzwischen waren jedoch so viele Teilnehmer_innen da, dass in jeder Workshopphase pro Workshop 15 bis 30 Teilnehmer_innen anwesend waren. Welche Workshops am Samstag stattfanden, kann dem Programm entnommen werden. (Das Programm ist hier zu finden)
Bei fast allen Workshops gab es hinterher ein positives Feedback der Teilnehmenden. Neben den Workshops fanden das ganze Wochenende immer wieder kleinere Gesprächsrunden statt, in denen sich ausgetauscht, diskutiert oder einfach sich nur untereinander kennengelernt wurde.

Am Samstagabend fand ein weiteres “kulturelles Erlebnis” statt. Die Berliner HipHop Künstler_innen Lena Stoehrfaktor, Tapete und Crying Woelf spielten ein knapp 3 stündiges, gut besuchtes Konzert.
Lena Stoehrfaktor hatte zuvor auch einen Einfühungsworkshop zu “Rap” gegeben, bei dem viele ihre musikalische Seite entdeckten.
Nach dem Konzert legte eine Djane HipHop auf und es wurde viel getanzt.
Gegen 3 Uhr neigte sich dann auch der Samstagabend dem Ende entgegen, vor allem, da es am Samstag bereits um 11 Uhr mit Workshops weitergehen sollte.

Da wahrscheinlich viele noch müde von der Party am Tag zuvor waren, waren die ersten Workshops am Sonntag nicht ganz so gut besucht, wie die Workshops am Samtag. Dennoch hielt sich auch weiterhin die positive Grundstimmung.
Leider mussten am Sonntag bereits im Laufe des Vormittags viele Menschen abreisen, weswegen die Teilnahme an den Workshops weiter sank.
Das Programm am Sonntag endete mit einem Vortrag über Minna Fasshauser, die in den 1920er Jahren in Braunshweig gelebt hat und politisch aktiv war. Zu diesem Vortrag kamen auch noch einmal viele Menschen, die seit vielen Jahren in Braunschweig leben und sonst nie zu einem feministischen Wochenende gegangen wären.

Gegen 16 Uhr neigte sich das Wochenende dem Ende entgegen und klang mit einer Putz- und Reiningungsaktion des Nexus aus.

Dies ist noch keine Auswertung oder Fazit des Wochenendes. Dies wird aber in der nächsten Zeit auch hier veröffentlicht.
Natürlich ist jede_r, die_der am Wochenende teilgenommen hat (oder auch nur drüber gelesen hat) willkommen ein Fazit zum Wochenende zu schreiben und an antisexismus-ak@riseup.net zu schicken.

Infotelefon für letzte Nachfragen

Ab Freitag Morgen sind Leute vom Orgateam bei wichtigen last-minute-Unklarheiten unter 0531/280 90 66 im Nexus zu erreichen. Bis gleich! :-)